30 Jahre Wunsch und Wirklichkeit_ORA ET LABORA

Unsere Ziele

30 Jahre Wunsch und Wirklichkeit_ORA ET LABORA

Beitragvon alwis am 27.02.2010, 19:12

ORA ET LABORA - Bete und arbeite!



Liebe Freunde!


Vor 30 Jahren habe ich mir als junger Mann eine große Familie gewünscht.
Dieser Wunsch ist in Erfüllung gegangen.
Meine Frau und ich ziehen acht Kinder auf und freuen uns jeden Tag an ihnen.
Bei aller Mühe, die Kindererziehung auch macht, überwiegt die Freude.

Weniger Erfolg hatte ich bei meiner politischen Arbeit:
Bei Parteien und Behörden
Verständnis für die gute alte Familie zu wecken und
Unterstützung vor allem für kinderreiche Familien zu erhalten.
Ich meine, an erster Stelle sollte immer das Kind stehen.

Die gute alte Familie ist unübertroffen gut.
Je weniger Staat bei Kleinkindern,
desto besser für sie und desto billiger für den Staat.“
Das Prinzip der Subsidiarität hat sich ja bewährt.
Und glückliche Kinder sind kein Zufall,
wie Christa Meves nicht müde wird zu betonen.

Nun haben mir mehrere gute Freunde geraten, mehr zu beten,
weil wir es hier mit sehr starken geistigen Mächten zu tun haben,
die wir mit Aktivismus allein nicht besiegen können.
Der große Vater des Abendlandes, der Mönchsvater Benedikt von Nursia,
hat für seine Gemeinschaft den Grundsatz „ORA ET LABORA“ geprägt.
Das Beten steht also an erster Stelle.
Ich habe daher beschlossen, den Rat meiner Freunde zu befolgen,
das „LABORA“, die Aktion also, etwas zurückzustellen,
und das "ORA", das Gebet also, zu verstärken.
Die Vorbereitung auf Weihnachten war schon gut dafür,
und jetzt ist es die zweite große Bußzeit des Kirchenjahres,
die Vorbereitung auf Ostern.
Ich kann aus eigener Erfahrung für das Gebet z.B. empfehlen:
Evangelium Tag für Tag
Die Schriftlesungen des Tages werden in verschiedenen Sprachen angeboten,
dazu kurze Auslegungen.
Oder Gotteswort.ch, Schriftlesung mit Bildern.

Für meine Freunde, die mich gebeten haben,
doch wieder einmal etwas zu schreiben,
habe ich mir weiterführende und vertiefende Gedanken gemacht.
Wer sich Zeit zum Lesen nehmen kann und will - hier geht es weiter:

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30 Jahre Wunsch und Wirklichkeit

Eine Reise durch unser Forum und Archiv:



Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren,
daß die Politiker im Westen entschlossen sind,
die Kinder zu verstaatlichen,
obwohl dies in den kommunistischen Staaten
so gründlich schiefgegangen ist.
Und nicht nur dort, auch im Westen hören wir z.B. aus Schweden:
Kindertagesstätten zerstören eine Nation!
Und trotz dieser negativen Erfahrungen ist in Österreich die SP-VP-Regierung
stramm unterwegs zur Verstaatlichung der Kinder.


Oberstes Ziel scheint zu sein:
"Frauen und Männer müssen in jeder Hinsicht gleich werden."

Dieses unumstößliches Dogma von EU und vieler Staaten
geht über jedes Kindeswohl. Es wird nicht gefragt:
"Was brauchen die Kinder - was tut ihnen gut?"
Nein, die Unterschiede der Geschlechter sollen plattgewalzt werden
(läuft jetzt unter Gender Mainstreaming),
und die Wirtschaft reichlich mit (möglichst billigen) Arbeitskräften versorgt werden.
Kinder befinden sich im "Zangenangriff von Linken und Industrie"!
Verstaatlichung der Erziehung ist wohl auch ein Gewinn für die Wirtschaft!


Stichwort Wirtschaft - liberal, sozial, global
Ich bin weit davon entfernt, Wirtschaft und Industrie
für böse Mächte zu halten, im Gegenteil.
Aber der Casinokapitalismus hat in seiner maßlosen Gier
viel Leid und Not auf dem Gewissen - und dagegen bin ich.
Es muß einen dritten Weg zwischen Kommunismus und Kapitalismus geben.
Eine menschengerechte Wirtschaft ist möglich,
da bin ich fest überzeugt, z.B. vielleicht so?
CGW - Christen für gerechte Wirtschaftsordnung,
oder 9,5 Thesen für ein christliches Finanzsystem,
oder die Initiative für natürliche Wirtschaftsordnung, kurz INWO.

Vielleicht bin ich naiv, aber ich denke:
"Geld kann nicht arbeiten.
Wenn jemand mit Geld noch mehr Geld machen will,
müssen andere für ihn arbeiten.
Eigentlich ist das moderne Sklaverei."



Den Einpeitschern der menschenfeindlichen Ideologie ist es gleich,
wenn es den Kindern dabei nicht gut geht.
Im Namen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
wird scheinheilig von Wahlfreiheit gesprochen.
Kinderbetreuung sollte vom Staat bereitgestellt werden,
koste es, was es wolle.
Und der Kindergarten ist zwar gratis, aber sicher nicht kostenlos!

Echte Wahlfreiheit könnte eher durch ein
einheitliches Betreuungsgeld sichergestellt werden.
Mütter sollten selber entscheiden dürfen, Mütter sind doch mündige Bürgerinnen!
Und bestimmt wissen Eltern am besten, was für ihre Kinder gut ist!
Die einseitige Sicht und Praxis der sogenannten Wahlfreiheit führt zur
Entmündigung der Eltern, "zurück zur DDR "!
Warum eigentlich müssen immer Familie und Beruf (außer Haus)
gleichzeitig stattfinden?
Warum soll es nicht heißen dürfen:
"Familie = Beruf?"
Vor allem für kinderreiche Eltern wird Familie zum Beruf, derzeit (fast) unbezahlt.
Und warum gibt es Pflegegeld nur für alte Menschen?
Es sollte doch gleiches Recht für alle gelten, also Pflegegeld für Kinder!
Hat sich schon jemand Gedanken gemacht, was sich Kinder wünschen?
Wo fühlen sie sich am wohlsten,
Bei Mama & Papa, bei der Tagesmutter oder in der Krabbelstube?
Eine Umfrage zur Betreuung von Kleinkindern hat eindeutig ergeben:
Die jungen Mütter wollen die ersten Lebensjahre ganz mit ihrem Kind verbringen.


Fachleute warnen immer wieder vor der naturwidrigen Behandlung von Kleinkindern:
Frühkindliche Fremdbetreuung ist schädlich!
"Mother figure is vital for a child." (Ben Fenton)
Beruf & Familie gleichzeitig = Schaden für die Kinder!
Ganztägige Fremdbetreuung von Babys = seelischer Schaden
Weihbischof Laun ruft auf: Kinderkrippen - nur nicht schweigen!


Die negativen Erfahrungen mit Kleinkindern,
die zu früh auf ihre Mama verzichten müssen,

hat Zdenek Matejcek im Film "Kinder ohne Liebe"
beeindruckend und bedrückend dargestellt.
Aus Kindern ohne Liebe werden Erwachsene voller Hass!
Auch Schweden ist nicht das gelobte Land für Kinder, im Gegenteil:
Kindertagesstätten zerstören eine Nation!
Das deutsche Familiennetzwerk kämpft gegen den
kinderfeindlichen und sündteuren Ausbau der Krabbelstuben.
und weist auf die negativen Erfahrungen in Schweden hin:
"Schweden ist kein kinderfreundiches Land."

Dagegen werden Propaganda–Studien erstellt,
um die Vorteile der Verstaatlichung der Kinder zu beweisen.
Frauen sollen zwar Mütter werden, aber nicht mehr Mütter sein.
Angeblich wollen Frauen beides "Familie und Beruf"
(gemeint ist gleichzeitig) - am besten immer in Vollzeit außer Haus.
Das funktioniert aber nur mit totaler Verstaatlichung der Kinder.


Wahnwitzig sind die Kosten der Verstaatlichung.
Ich habe ausgerechnet,
was eine Mutter von 11 Kindern dem Staat geschenkt hat,
weil sie ihre Kinder vor der Volksschule ganz zuhause betreut hat:
Sage und schreibe 61.000,-- Euro je Kind, also gesamt 671.000,-- Euro!
Und diese Kinder sind allesamt wertvolle steuerzahlende Bürger geworden
bzw. werden es noch (ein Teil geht noch zur Schule).
Vollends deutlich wird der Wert der guten alten Familie,
wenn sich der Staat ganz um die Kinder kümmern muß,
weil die Familie vollständig versagt:
Unter 5.000,-- Euro je Kind und Monat geht es nicht!
Und das ist eigentlich der Wert, den die gute alte Familie schafft.
Eine amerikanischen Lohnstudie vom Mai 2006 hat ergeben:
Eine Vollzeitmutter leistet 100.000 Euro/Jahr.

:arrow: Kein Wunder, wenn Mütter mit diesem Wissen
ein neues Selbstbewußtsein entwickeln können.



Ich sage daher:
Mütter leisten Großartiges - das muß höher geschätzt werden!
Mütter sind schließlich auch Frauen.
Warum sollen Frauen nur in eine Richtung gedrängt werden - weg vom Kind?
Entmutterung senkt die Stressresistenz!
Und warum wird den Frauen immer Angst eingejagt,
sie könnten nie mehr Anschluß finden,
wenn sie mehrere Jahre bei ihren Kindern zuhause blieben.
Wir haben z.B. in unserem Industriebetrieb in Oberösterreich
beste Erfahrungen mit Wiedereinsteigerinnen gemacht.
Müttern Mut machen - nicht Angst, das wäre auch Frauenförderung!



Wer an meiner bzw. unserer politischen Arbeit interessiert ist,
kann jederzeit im reichhaltigen Archiv stöbern.


Alle Neuigkeiten finden Sie im Abschnitt
neu - new - nouveau - nuevo ,
unsere Ziele sind im Abschnitt
Das wollen wir erreichen
kurz angerissen.

Weitere Abschnitte:

Familienpolitik (mit vielen Antworten von Politikern),
Tatsachen und Forschungen,
Familienpolitik in Deutschland,
liberal, sozial, global
und so weiter.


FKF - Freundeskreis kinderreicher Familien
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