Erschütternd bzw. entlarvend, wie die Grüne Eva Glawischnig Gratis-Abtreibung, also die Tötung von ungeborenen Kindern, fordert.
Dabei meinen noch immer viele Leute, die Grünen seien für die Natur.
Dazu schreibt der Kath. Familienverband am 12. 04. 2007:
Beratung und Hilfe statt „Abtreibung auf Krankenschein“
Der Katholische Familienverband sieht im Vorschlag der dritten Nationalratsabgeordneten, Eva Glawischnig, Abtreibung über die Krankenkassen zu finanzieren, einen höchst ungeeigneten Weg, Frauen in der Situation einer ungewollten Schwangerschaft zu unterstützen.
Wien, 12. April 2007.
„Kinder sind keine Krankheit, Abtreibung auf Kosten der Krankenkassen anzubieten ist lebensverachtend und zynisch“, sagt Johannes Fenz, Präsident des Katholischen Familienverbandes Österreichs.
„Wichtiger als Abtreibungen zu finanzieren, ist Geld in die Prävention, in die Beratung und in die Krisenintervention für Frauen in Notsituationen zu investieren“, ist Fenz überzeugt.
„Für mich ist zum einen nicht nachvollziehbar, dass man sich dem umfassenden Naturschutz verschreiben kann und gleichzeitig den Schutz des menschlichen Lebens mit Füßen tritt“, sagt Johannes Fenz, Präsident des Katholischen Familienverbandes Österreichs zum Vorstoß der Grünen-Vizechefin Glawischnig.
„Zum anderen sehe ich im Angebot, Abtreibung auf Krankenschein anzubieten, den Versuch den Menschen zu suggerieren, Abtreibung wäre in Österreich grundsätzlich legal. Abtreibung ist nur unter gewissen Vorraussetzungen straffrei gestellt“, erinnert Fenz. Höchst problematisch ist für Fenz ebenso der Gedanke, dass ein öffentliches Gesundheitssystem die Kosten für die Tötung von Leben tragen soll.
„Wichtiger als Geld für Abtreibung bereit zustellen, wäre mehr in Prävention, Beratung und in die finanzielle Hilfe für Frauen, die ungewollt schwanger sind zu investieren“, ist Fenz überzeugt.
Der Katholische Familienverband fordert endlich die Einführung von flankierenden Maßnahmen:

den verpflichtende Hinweis bei der medizinischen Beratung auf psychosoziale Beratungsmöglichkeiten;

die Trennung von Beratung und Durchführung der Schwangerschaftsunterbrechung;

den Ausbau von Familienberatungsstellen mit Schwerpunkt Schwangerschaftsberatung;

stärkere Einbeziehung der Väter und entsprechende Information für männliche Jugendliche;

keine Spätabtreibungen aufgrund des Verdachts auf Behinderung und

regelmäßige Motivenforschung und Statistiken über den Schwangerschaftsabbruch.